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ADFS Security Assessment 2026: Die ultimative Checkliste für resiliente Identitätsinfrastrukturen

Written by Johannes Schoenborn | Jul 21, 2026 10:26:06 AM

Ihre ADFS-Instanz ist kein simpler Anmeldedienst mehr, sondern das Hochwertziel für Akteure, die die vollständige Kontrolle über Ihre hybride Identitätsinfrastruktur anstreben. Wer den Zugriff auf das Token-Signing-Zertifikat kontrolliert, kontrolliert Ihr gesamtes Unternehmen. Sie spüren vermutlich die wachsende Last der Komplexität und den regulatorischen Druck durch DORA oder TIBER-DE. Ein standardmäßiger Konfigurations-Check reicht hier nicht aus. Ein tiefgreifendes ADFS Security Assessment ist die einzige Methode, um sicherzustellen, dass Ihre Abwehr auch gegen fortgeschrittene Techniken wie Golden SAML oder die aktuell grassierenden OAuth-Exploits standhält.

Wir zeigen Ihnen in diesem Leitfaden, wie Sie Ihre Resilienz gegenüber staatlichen Akteuren objektiv bestätigen und notwendige Härtungsmaßnahmen präzise priorisieren. Wir analysieren die Auswirkungen der kritischen Schwachstellen aus dem Juli 2026, wie CVE-2026-56155, und bereiten Sie auf das Ende des Mainstream-Supports für Windows Server 2022 vor. Erhalten Sie eine glasklare Strategie, um Ihre Identitäts-Infrastruktur von einer potenziellen Sollbruchstelle in ein Bollwerk zu verwandeln.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Verstehen Sie, warum ADFS trotz fortschreitender Cloud-Adoption das primäre Ziel für Adversary Simulations bleibt und wie Sie die Achillesferse Ihrer Föderation schützen.
  • Identifizieren Sie kritische Fehlkonfigurationen im Web Application Proxy (WAP) und implementieren Sie gMSAs für die maximale Härtung Ihrer Service-Accounts.
  • Meistern Sie die Absicherung von Token-Signing-Zertifikaten und erfahren Sie, wie Sie moderne OAuth2-Angriffsvektoren in komplexen Legacy-Umgebungen neutralisieren.
  • Ein professionelles ADFS Security Assessment deckt tiefliegende logische Identitätsfehler auf, die bei herkömmlichen automatisierten Scans unentdeckt bleiben.
  • Nutzen Sie unsere spezialisierte Checkliste, um Ihre Infrastruktur gegen staatliche Akteure zu stabilisieren und regulatorische Anforderungen wie DORA oder TIBER-DE rechtssicher zu erfüllen.

Warum ADFS 2026 das primäre Ziel für Adversary Simulationen bleibt

ADFS ist das Herzstück Ihrer hybriden Identitätsstrategie. Microsoft mag die Cloud-Migration forcieren, doch die Realität in globalen Konzernen sieht anders aus: Active Directory Federation Services (ADFS) bleibt der unverzichtbare Vermittler zwischen On-Premise-Welten und modernen Cloud-Services. Genau diese Brückenfunktion macht es zum strategischen Hochwertziel für professionelle Angreifer. Wer ADFS kontrolliert, kontrolliert die Identitäts-Kernschmelze Ihres gesamten Netzwerks. Es ist der Single Point of Failure, der über den Zugriff auf kritische Daten und Applikationen entscheidet.

Die Bedrohungslage hat sich im Jahr 2026 massiv verschärft. "Golden SAML" ist kein theoretisches Konstrukt der Vergangenheit, sondern ein präsentes Risiko für jede unzureichend gehärtete Instanz. Ein Angreifer, der Zugriff auf das Token-Signing-Zertifikat erlangt, kann Identitäten fälschen, ohne jemals ein Passwort zu kennen oder MFA-Hürden zu überwinden. Regulatorische Rahmenwerke wie DORA und TIBER-DE haben diese Gefahr adressiert. Sie fordern explizite, risikobasierte Prüfungen der Identitätsprovider. Ein ADFS Security Assessment ist hierbei keine bloße Fleißaufgabe für die Compliance-Abteilung. Es ist die offensive Überprüfung der Vertrauensstellung, die über die Resilienz Ihres Unternehmens gegenüber staatlichen Akteuren entscheidet.

Die Anatomie eines Identitäts-Angriffs

Angreifer agieren methodisch und oft über Monate unentdeckt. Der Pfad beginnt meist mit einem Lateral Movement vom bereits kompromittierten On-Premise-Active-Directory hin zu den ADFS-Servern. Dort liegt das primäre Ziel: Der Diebstahl von Secrets. Sobald das Token-Signing-Zertifikat extrahiert wurde, bricht die gesamte Vertrauenskette zusammen. Besonders perfide ist die Manipulation von Claim-Rules. Angreifer modifizieren diese Regeln so, dass die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für spezifische, von ihnen kontrollierte Accounts einfach umgangen wird. Es ist ein lautloser, technischer K.O. für Ihre gesamte Verteidigungsarchitektur.

ADFS im Fadenkreuz staatlicher Akteure

Staatliche Akteure und APT-Gruppen bevorzugen diesen Weg, da er maximale Persistenz bei minimaler Sichtbarkeit verspricht. Große Kampagnen der letzten Jahre haben eindrucksvoll demonstriert, wie ADFS-Schwachstellen als Hebel für den Zugriff auf sensible Cloud-Ressourcen dienen. Das Kernproblem bleibt bestehen: Herkömmliche Vulnerability-Scanner sind hier blind. Sie erkennen zwar fehlende Sicherheitsupdates, aber sie verstehen keine logischen Fehlkonfigurationen in komplexen Vertrauensstellungen oder unsichere Claim-Logiken. Echte Sicherheit erfordert den Blick eines erfahrenen Angreifers. Ein fundiertes ADFS Security Assessment deckt diese blinden Flecken auf, bevor ein realer Gegner sie findet. Vertiefen Sie Ihr Wissen zu diesen offensiven Methoden in unserem ultimativen Guide zu Offensive Security.

Architektur-Review: Die kritischen Komponenten im ADFS-Ökosystem

Die Sicherheit Ihrer Föderationsarchitektur steht und fällt mit der Integrität jeder einzelnen Komponente. ADFS ist kein isolierter Dienst. Es ist ein komplexes Geflecht aus Proxy-Instanzen, Datenbanken und hochprivilegierten Service-Accounts. Ein lückenhaftes Design an einer Stelle hebelt die gesamte Abwehr aus. Wir betrachten im Rahmen eines ADFS Security Assessment primär die strukturelle Isolation dieser Elemente und die Absicherung der Kommunikationspfade.

Der Web Application Proxy (WAP) fungiert als Ihr Schutzschild in der DMZ. Er terminiert externe Anfragen, bevor sie den internen Föderationsserver erreichen. Wir sehen in der Praxis oft vernachlässigte TLS-Stacks oder veraltete Zertifikatsmanagement-Prozesse auf diesen Systemen. Das ist fahrlässig. Ebenso kritisch ist die Wahl der Service-Accounts. Wer 2026 noch Standard-Service-Accounts nutzt, geht unnötige Risiken ein. Group Managed Service Accounts (gMSA) sind alternativlos. Sie eliminieren das manuelle Passwort-Management und entziehen Angreifern eine klassische Angriffsfläche für Kerberoasting-Attacken.

Die Datenbank-Ebene erfordert ebenfalls höchste Aufmerksamkeit. Ob Sie die Windows Internal Database (WID) oder einen SQL Server-Cluster nutzen, bestimmt die Komplexität Ihrer Härtungsmaßnahmen. Microsoft liefert hierzu klare Leitplanken für das Secure Planning and Deployment of ADFS. Wir prüfen die Zugriffsrechte auf die Datenbank-Instanzen strikt. Nur der ADFS-Service-Account darf lesend und schreibend zugreifen. Jede weitere Berechtigung ist ein potenzieller Exfiltrationspfad für sensible Konfigurationsdaten.

Netzwerk-Segmentierung ist keine Option, sondern eine Überlebensstrategie. Die Kommunikation zwischen WAP und ADFS-Backend muss auf das absolute Minimum reduziert werden. Wir validieren die Port-Konfigurationen und stellen sicher, dass keine unerwünschten Protokolle die Segmentgrenzen überschreiten. Jede unnötige Verbindung ist ein Risiko für ein unkontrolliertes Lateral Movement innerhalb Ihrer Infrastruktur.

WAP-Härtung und Extranet Lockout

Der Schutz gegen Brute-Force-Angriffe erfolgt an der vordersten Front. Extranet Smart Lockout verhindert, dass Angreifer durch Password Spraying Ihre Active Directory Accounts sperren. Wir analysieren die Schwellenwerte und stellen sicher, dass die Pre-Authentication-Mechanismen korrekt greifen. Eine falsch konfigurierte WAP-Instanz ist kein Schutzschild, sondern ein offenes Tor für automatisierte Angriffe.

Privileged Access Management für ADFS-Admins

ADFS-Server sind Tier-0-Assets. Behandeln Sie diese Systeme mit der gleichen Sorgfalt wie Ihre Domain Controller. Administrative Brücken zwischen verschiedenen Vertrauensebenen müssen konsequent unterbunden werden. Wir empfehlen die Nutzung dedizierter Administrative Workstations (PAWs) und eine Echtzeit-Überwachung aller administrativen Zugriffe. Wer diese Kontrolle verliert, verliert die Souveränität über seine Identitäten. Ein ADFS Security Assessment deckt solche gefährlichen administrativen Verflechtungen gnadenlos auf. Sichern Sie Ihre Tier-0-Infrastruktur durch ein methodisches Red Teaming ab, um reale Angreiferpfade frühzeitig zu identifizieren.

SAML vs. OAuth2: Strategische Schwachstellen-Analyse

ADFS wird oft fälschlicherweise als reiner SAML-Provider wahrgenommen. In der Realität moderner hybrider Infrastrukturen fungiert es jedoch zunehmend als OAuth2- und OpenID-Connect-Hub. Diese Protokoll-Vielfalt ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für die Integration von Microsoft 365 und modernen Web-Applikationen. Doch genau hier verbirgt sich das, was Branchenexperten oft als "Microsoft Stank" bezeichnen: Die proprietäre Adaption offener Standards an die Erfordernisse von Legacy-Active-Directory-Umgebungen. Diese Abweichungen von den Standard-Spezifikationen schaffen einzigartige Angriffsflächen, die in einem ADFS Security Assessment akribisch seziert werden müssen.

SAML bleibt dennoch die Achillesferse der Identitätsföderation. Die Manipulation von SAML-Assertions durch zu permissive Claim-Mapping-Rules ist ein klassisches Szenario für Privilegieneskalation. Wenn Ihre Regeln so konfiguriert sind, dass sie ungefiltert Attribute aus dem lokalen AD übernehmen, kann ein Angreifer mit Kontrolle über ein Nutzerobjekt Claims injizieren, die ihm in der Zielapplikation administrative Rechte verleihen. Wir analysieren diese logischen Verknüpfungen jenseits technischer Patch-Level. Es geht um das Verständnis der Vertrauensbeziehung zwischen Identitätsquelle und Dienstanbieter.

Ein weiteres kritisches Feld ist der Schutz von Primary Refresh Tokens (PRT). Diese langlebigen Artefakte sind der "Heilige Gral" für Angreifer, da sie einen dauerhaften Zugriff auf Cloud-Ressourcen ermöglichen, ohne dass eine erneute Authentifizierung erforderlich ist. Ohne strikte hardwaregebundene Schutzmechanismen sind diese Token ein leichtes Ziel für Exfiltration. Ein fundiertes ADFS Security Assessment evaluiert daher nicht nur die Server-Konfiguration, sondern auch die zugrunde liegende Vertrauensstellung der Endgeräte.

OAuth2 und OpenID Connect in ADFS 2026

Die Implementierung von OAuth2 in ADFS erfordert eine präzise Konfiguration der Redirect-URIs. Wir sehen häufig Implementierungen, die Wildcards zulassen oder unverschlüsselte Endpunkte akzeptieren. Dies ermöglicht Authorization Code Interception, bei dem Angreifer den Autorisierungscode abfangen und gegen gültige Access Tokens eintauschen. Ebenso kritisch ist die Analyse der Token-Lifetime-Policies. Zu lange Laufzeiten für Access Tokens erhöhen das Zeitfenster für Missbrauch nach einer Kompromittierung massiv. Wir prüfen, ob Ihre Policies dem Prinzip der minimalen Rechtevergabe entsprechen.

Device Auth und Hybrid Join Risiken

Der Device Registration Service (DRS) ist das Fundament für Hybrid Join Szenarien. Angreifer versuchen gezielt, registrierte Geräte zu simulieren, um Sicherheitsrichtlinien zu umgehen, die auf dem Gerätestatus basieren. Die Sicherheit steht und fällt mit der Nutzung von Trusted Platform Modules (TPM). Sind die kryptografischen Schlüssel nicht hardwaregebunden, können sie extrahiert und auf Angreifer-Systemen wiederverwendet werden. Wir verknüpfen diese Erkenntnisse direkt mit unseren Red Teaming Strategien, um die tatsächliche Widerstandsfähigkeit Ihrer identitätsbasierten Perimeter unter Realbedingungen zu testen.

Die ADFS Security Assessment Checkliste: 5 kritische Prüfbereiche

Ein strukturiertes ADFS Security Assessment überführt die abstrakte Bedrohungslage in eine präzise, operative Verteidigungsstrategie. Es reicht nicht aus, die Standardeinstellungen zu übernehmen. Wir identifizieren in unseren Analysen regelmäßig fünf Kernbereiche, in denen die Differenz zwischen vermeintlicher Sicherheit und tatsächlicher Resilienz am größten ist. Diese Checkliste dient als Fundament für Ihre nächste offensive Überprüfung.

Zertifikatsmanagement bildet die erste Säule. Das Token-Signing-Zertifikat ist der kryptografische Anker Ihrer gesamten Föderation. Wir prüfen nicht nur die Gültigkeit, sondern primär den Schutz des privaten Schlüssels. Ohne Hardware-Sicherheitsmodule (HSM) oder strikte Zugriffskontrollen bleibt das Risiko von Golden-SAML-Angriffen bestehen. Zweitens reduzieren wir die Angriffsfläche durch konsequente Endpunkt-Sicherheit. Viele ADFS-Instanzen exponieren unnötig WS-Trust-Endpunkte oder Legacy-Schnittstellen, die für moderne Workflows nicht mehr benötigt werden. Deaktivieren Sie alles, was keinen expliziten Business-Case hat.

Die dritte Säule ist die durchgängige Erzwingung von Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Wir analysieren hierbei besonders die Ausnahmeregeln. Angreifer suchen gezielt nach Claim-Rules, die MFA unter bestimmten Bedingungen umgehen. Viertens validieren wir die Relying Party Trusts nach dem Prinzip des "Least Privilege". Jede Vertrauensstellung muss auf das notwendige Minimum an Attributübermittlung reduziert werden. Den Abschluss bildet ein robustes Logging und Monitoring. Wir stellen sicher, dass Ihre Systeme Anomalien in der Claim-Ausstellung oder Brute-Force-Versuche auf WAP-Ebene in Echtzeit detektieren.

Checkliste: Kryptographische Sicherheit

  • HSM-Nutzung: Werden die privaten Schlüssel für Token-Signing und Decrypting in einem Hardware-Sicherheitsmodul oder einem geschützten Key-Vault gespeichert?
  • Zertifikatsquelle: Nutzen Sie selbstsignierte Zertifikate oder solche einer internen Enterprise-CA? Wir bewerten die Vertrauenskette und die Widerstandsfähigkeit gegen lokale Kompromittierung.
  • Rotationsprozesse: Ist die automatische Zertifikatsrotation (AutoCertificateRollover) aktiv und wird deren Erfolg proaktiv überwacht?

Checkliste: Monitoring und Incident Response

Transparenz ist die Voraussetzung für Abwehr. Wir prüfen die Audit-Level-Konfiguration auf Ihren ADFS-Servern, um sicherzustellen, dass relevante Security-Events (z.B. Event ID 1202 für erfolgreiche Authentifizierungen oder 1205 für Fehler) erfasst werden. Eine nahtlose SIEM-Integration ist unverzichtbar. Alarme müssen sofort ausgelöst werden, wenn ungewöhnliche Claim-Muster oder administrative Änderungen detektiert werden. Diese Maßnahmen sind besonders im Rahmen von DORA TLPT relevant, da sie die operative Erkennungsrate unter realen Angriffsbedingungen nachweisen. Sichern Sie Ihre Identitätsinfrastruktur durch ein professionelles Active Directory & ADFS Assessment gegen diese modernen Bedrohungen ab.

Warum automatisierte Scans kein professionelles Assessment ersetzen

Automatisierung suggeriert Effizienz. Doch in der Welt der Identitätsföderation führt blindes Vertrauen in Tools oft zu einer gefährlichen Schein-Sicherheit. Ein Standard-Vulnerability-Scanner identifiziert technische Schwachstellen wie veraltete Patch-Stände oder schwache TLS-Ciphers. Das ist die Basisarbeit. Ein echtes ADFS Security Assessment beginnt jedoch dort, wo die Logik der Tools endet. Identitätsdiebstahl auf Protokollebene ist selten das Resultat eines fehlenden Updates. Es ist das Ergebnis von Designfehlern und permissiven Vertrauensstellungen.

Tools sind blind für logische Fehlkonfigurationen in Claim-Rules. Ein Scanner erkennt nicht, ob eine Transformationsregel es einem Nutzer ermöglicht, seine eigenen Gruppenmitgliedschaften während des Token-Ausstellungsprozesses zu manipulieren. Er sieht nur einen funktionierenden Dienst. Menschliche Expertise ist unverzichtbar, um die semantische Bedeutung komplexer Regularien zu erfassen. Wir analysieren nicht nur, ob eine Verbindung besteht, sondern warum sie existiert und welche Missbrauchspotenziale sie eröffnet. Ein professionelles Assessment ist eine Tiefenprüfung der Vertrauenslogik, kein bloßes Abgleichen von Versionsnummern.

Der Mehrwert von Exploit Labs liegt in der Verschmelzung von offensiver Denkweise und tiefem regulatorischem Verständnis. Wir betrachten Ihre ADFS-Umgebung durch die Brille eines staatlichen Akteurs, der Persistenz sucht. Gleichzeitig übersetzen wir diese technischen Risiken in die Sprache Ihres Managements und Ihrer Compliance-Abteilung. In einer Ära, in der Identität der neue Perimeter ist, darf die Prüfung dieses Perimeters nicht einer Blackbox-Software überlassen werden.

Der Exploit Labs Ansatz: Offensiv und Präzise

Wir kombinieren einen detaillierten White-Box-Review Ihrer Konfiguration mit gezielten Adversary Simulations. Das Ergebnis ist kein generischer Report, sondern ein präziser Schlachtplan. Wir liefern konkrete Handlungsempfehlungen, die sowohl die technische Härtung als auch die prozessuale Sicherheit adressieren. Besonders für regulierte Unternehmen bietet dies die notwendige Sicherheit, um Anforderungen im Rahmen von TIBER-DE Assessments oder DORA-Prüfungen souverän zu erfüllen. Wir begleiten Sie von der ersten Lückenanalyse bis zur Implementierung eines kontinuierlichen Monitorings.

Fazit: Identitätsschutz als strategischer Wettbewerbsvorteil

Das Jahr 2026 markiert einen Wendepunkt in der Cyber-Resilienz. ADFS ist kein "Legacy-Problem", das man aussitzen kann, sondern eine aktive Verteidigungslinie, die permanente Aufmerksamkeit erfordert. Unternehmen, die ihre Identitätsinfrastruktur heute durch ein ADFS Security Assessment härten, schützen nicht nur ihre Daten, sondern sichern ihre Handlungsfähigkeit gegenüber modernen Bedrohungslagen ab. Identitätsschutz ist kein IT-Projekt; es ist eine strategische Notwendigkeit.

Warten Sie nicht auf die erste Anomalie in Ihren Logs. Nehmen Sie die Sicherheit Ihrer Föderation selbst in die Hand. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Infrastruktur gegen die Angriffsvektoren von morgen abzusichern. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch und erfahren Sie, wie wir Ihre Resilienz auf ein neues Niveau heben können.

Sichern Sie Ihre Souveränität über die hybride Identität

Identität ist die letzte Verteidigungslinie Ihres Unternehmens. Wer die Kontrolle über ADFS verliert, verliert die Kontrolle über das gesamte digitale Ökosystem. Ein professionelles ADFS Security Assessment ist der einzige Weg, um logische Schwachstellen in komplexen Vertrauensstellungen aufzudecken, bevor Angreifer sie für Golden-SAML-Attacken missbrauchen. Verlassen Sie sich nicht auf automatisierte Tools. Diese sind blind für die semantischen Fehler in Ihren Claim-Rules und die subtilen Risiken moderner OAuth-Exploits. Es geht um mehr als nur Patch-Level; es geht um die Integrität Ihrer gesamten Föderation.

Als TIBER-DE akkreditierter Partner und Spezialist für offensive Sicherheit bringen wir die Expertise aus über 500 Assessments in Ihr Projekt ein. Wir identifizieren nicht nur Lücken, sondern liefern präzise, umsetzbare Strategien zur Erhöhung Ihrer Resilienz gegenüber staatlichen Akteuren. Sichern Sie Ihre Identitätsinfrastruktur – Jetzt ADFS Assessment anfragen.

Gehen Sie den entscheidenden Schritt von der bloßen Compliance zur echten, geprüften Widerstandsfähigkeit. Wir freuen uns darauf, Ihre Infrastruktur gemeinsam mit Ihnen abzusichern.

Häufig gestellte Fragen zum Identitätsschutz

Was ist ein ADFS Security Assessment?

Ein ADFS Security Assessment ist eine tiefgreifende, offensive Analyse Ihrer Identitätsföderations-Infrastruktur. Wir prüfen dabei nicht nur Patch-Stände, sondern analysieren primär die kryptografische Sicherheit der Token-Signing-Zertifikate, die Logik der Claim-Rules und die Härtung der beteiligten Komponenten wie den Web Application Proxy (WAP). Ziel ist die Identifikation von Fehlkonfigurationen, die es Angreifern ermöglichen könnten, Identitäten zu fälschen oder MFA-Hürden zu umgehen.

Wie oft sollte eine ADFS-Umgebung sicherheitstechnisch überprüft werden?

Wir empfehlen eine umfassende Überprüfung mindestens einmal jährlich oder nach signifikanten Änderungen an der Infrastruktur oder den Vertrauensstellungen. In hochregulierten Sektoren, die unter Frameworks wie DORA oder TIBER-DE fallen, sind regelmäßige Assessments oft zwingend vorgeschrieben. Angesichts der dynamischen Bedrohungslage und neu entdeckter Schwachstellen im Jahr 2026, wie etwa CVE-2026-56155, ist eine kontinuierliche Überprüfung für die Resilienz Ihres Unternehmens unverzichtbar.

Welche Rolle spielt ADFS bei der DORA-Compliance?

ADFS gilt unter DORA als kritische Komponente der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), da es den Zugriff auf wesentliche Finanzdienstleistungen kontrolliert. Die regulatorischen Anforderungen verlangen explizite Tests der Resilienz gegenüber Cyber-Angriffen. Ein strukturiertes Assessment stellt sicher, dass Ihre Identitätsprovider den strengen Prüfkriterien für Threat-Led Penetration Testing (TLPT) standhalten und die Kontinuität Ihrer Geschäftsprozesse auch bei gezielten Angriffen auf die Föderation gewahrt bleibt.

Kann ein ADFS Assessment auch remote durchgeführt werden?

Ja, die Durchführung erfolgt in der Regel remote über gesicherte VPN-Zugänge oder dedizierte Administrative Workstations (PAWs). Wir benötigen lediglich lesenden Zugriff auf die ADFS-Konfiguration, die Event-Logs und die zugrunde liegende Active-Directory-Struktur. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine effiziente Analyse ohne physische Präsenz vor Ort. Die Sicherheit Ihrer Daten bleibt durch verschlüsselte Kommunikationskanäle und strikte Zugriffskontrollen während des gesamten Prüfprozesses gewahrt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Standard-Pentest und einem ADFS Assessment?

Ein Standard-Pentest konzentriert sich oft auf die Identifikation technischer Sicherheitslücken in Anwendungen oder Netzwerken. Ein spezialisiertes ADFS Security Assessment hingegen seziert die logische Vertrauensstellung und die Protokoll-Internals von SAML und OAuth2. Wir analysieren tiefgreifend die Claim-Transformationsregeln und kryptografischen Prozesse, die ein herkömmlicher Pentest meist nur oberflächlich streift. Es ist der Wechsel von der technischen Schwachstellensuche hin zur Analyse komplexer Identitäts-Logiken.

Wie schützt ein ADFS Assessment vor Golden SAML Angriffen?

Wir validieren den Schutz Ihres Token-Signing-Zertifikats und analysieren die Zugriffsberechtigungen auf die privaten Schlüssel. Ein Golden SAML Angriff basiert auf dem Diebstahl dieser Secrets. Im Assessment prüfen wir, ob Hardware-Sicherheitsmodule (HSM) korrekt eingebunden sind und ob die Prozesse zur Zertifikatsrotation automatisiert und manipulationssicher gestaltet wurden. Durch diese präventive Analyse entziehen wir Angreifern die Grundlage für die Fälschung von Authentifizierungs-Token.

Welche Informationen werden für die Durchführung eines Assessments benötigt?

Für eine fundierte Analyse benötigen wir Exporte der ADFS-Konfiguration, Einblick in die Service-Account-Konfigurationen und Zugriff auf die Sicherheits-Eventlogs der Föderationsserver. Zudem sind Informationen über die Netzwerksegmentierung und die eingesetzten MFA-Lösungen relevant. Diese Daten erlauben uns eine präzise White-Box-Analyse. Wir identifizieren so auch versteckte Fehlkonfigurationen, die bei einem reinen Black-Box-Test unentdeckt bleiben würden.

Unterstützt Exploit Labs auch bei der Behebung der gefundenen Schwachstellen?

Wir liefern Ihnen nicht nur eine Liste von Mängeln, sondern einen detaillierten Maßnahmenplan mit konkreten Priorisierungen. Unsere Experten unterstützen Ihre IT-Teams bei der Umsetzung der Härtungsmaßnahmen und validieren die Wirksamkeit der Korrekturen in einem abschließenden Re-Test. Wir verstehen uns als strategischer Partner, der Sie von der Identifikation der Risiken bis zur vollständigen Wiederherstellung der Resilienz Ihrer Identitätsinfrastruktur begleitet.