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Active Directory Privilege Escalation Test: Strategien zur Identitätssicherung 2026

Written by Johannes Schoenborn | Jul 22, 2026 4:19:43 AM

Ihr Active Directory ist kein statisches Verzeichnis, sondern ein lebender Organismus, der oft gegen Ihre eigene Sicherheit arbeitet. Wussten Sie, dass laut aktuellen Analysen vom Juli 2026 exakt 43,8 Prozent aller geschlossenen Sicherheitslücken die Eskalation von Privilegien ermöglichten? Ein professioneller Active Directory Privilege Escalation Test ist unter diesen Bedingungen keine Option mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit für die operative Resilienz Ihres Unternehmens.

Sie kennen das Problem: Jahrelanges organisches Wachstum hat ein Dickicht aus Berechtigungen hinterlassen, das kaum noch jemand vollständig durchdringt. Die Sorge vor unentdeckten Schatten-Admins oder Backdoors ist real, während regulatorische Anforderungen wie DORA und TIBER-DE den Druck auf die Verantwortlichen massiv erhöhen. Wir verstehen diese Komplexität. In diesem Artikel erfahren Sie, wie professionelle Privilege Escalation Tests strukturelle Schwachstellen präzise aufdecken, bevor Angreifer die Domänenherrschaft übernehmen. Wir analysieren aktuelle Bedrohungen wie CVE-2026-25177 und zeigen Ihnen, wie Sie durch priorisierte Handlungsempfehlungen und die Simulation realer Angriffspfade eine Härtung erreichen, die nicht nur Ihre Identitäten schützt, sondern auch jedem Auditor standhält.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Verstehen Sie, warum die Identitätsinfrastruktur der neue Sicherheitsperimeter ist und wie ein einziger kompromittierter Standard-Nutzer zur vollständigen Domänenherrschaft führen kann.
  • Ein professioneller Active Directory Privilege Escalation Test deckt durch die Kombination aus manueller Analyse und Graph-Theorie versteckte Pfade auf, die einfache automatisierte Scans übersehen.
  • Lernen Sie den entscheidenden Unterschied zwischen Black-Box- und Grey-Box-Assessments kennen, um das Testdesign präzise auf Ihr individuelles Risikoprofil abzustimmen.
  • Erfahren Sie, wie Sie durch offensive Simulationen die strengen Prüfkriterien von DORA und TIBER-DE erfüllen und Ihre operative Resilienz gegenüber Auditoren lückenlos nachweisen.
  • Erhalten Sie einen klaren Fahrplan zur Eliminierung von Schatten-Admins und zur Härtung Ihrer AD-Struktur durch methodisch hergeleitete, priorisierte Handlungsempfehlungen.

Warum Active Directory das primäre Ziel für Privilege Escalation ist

Identität ist der neue Perimeter. In einer Welt von Cloud-Diensten und hybriden Arbeitsmodellen existiert die klassische Netzwerkgrenze faktisch nicht mehr. Das Active Directory (AD) fungiert als zentrales Nervensystem Ihrer IT; wer es kontrolliert, kontrolliert das gesamte Unternehmen. Schätzungen von Branchenexperten wie Apprise Cyber (2026) zufolge sind etwa 90 Prozent aller modernen Cyberangriffe in irgendeiner Phase auf das Active Directory angewiesen. Ein Active Directory Privilege Escalation Test ist daher keine bloße Fleißaufgabe. Er ist die einzige Methode, um die logischen Abkürzungen zu finden, die Angreifer für die totale Übernahme nutzen.

Die Zentralisierung von Rechten im AD ist ein zweischneidiges Schwert. Sie ermöglicht effiziente Verwaltung, schafft aber auch eine fatale Hebelwirkung. Ein einziger kompromittierter Standard-User kann durch ungünstige Verknüpfungen das Ende der Domäne bedeuten. Angreifer nutzen dabei die Grundlagen der Privilegieneskalation, um sich von einem unbedeutenden Konto zu einem hochprivilegierten Administrator hochzuarbeiten. Klassische Vulnerability Scans versagen hier kläglich. Sie suchen nach fehlenden Software-Patches, übersehen aber die gefährlichen logischen Fehlkonfigurationen. Ein Patch schützt nicht vor einer Berechtigung, die es einem normalen Benutzer erlaubt, das Passwort eines Domain-Admins zurückzusetzen. Ein offensiver Test minimiert diesen "Blast Radius" gezielt, indem er diese Pfade identifiziert und kappt.

Das Problem der "Schatten-Admins" und übermäßiger Berechtigungen

Schatten-Admins sind die unsichtbare Gefahr in gewachsenen Strukturen. Es handelt sich um Konten, die formal nicht in der Gruppe der "Domänen-Admins" gelistet sind, aber durch verschachtelte Berechtigungen faktisch dieselbe Macht besitzen. Dieses Problem entsteht oft durch jahrelanges organisches Wachstum. Gruppen werden in Gruppen verschachtelt, bis niemand mehr nachvollziehen kann, wer eigentlich Zugriff auf kritische Objekte hat. Besonders Dienstkonten (Service Accounts) erweisen sich oft als schwächstes Glied. Sie sind häufig mit übermäßigen Rechten ausgestattet und verfügen über statische Passwörter, was sie zum idealen Sprungbrett für Angreifer macht.

Folgen einer erfolgreichen Domänen-Übernahme

Sobald ein Angreifer die Domänenherrschaft erlangt hat, ist der Schaden kaum noch zu begrenzen. Es folgt der vollständige Datenabzug oder das Deployment von Ransomware auf sämtlichen Endpunkten gleichzeitig. Angreifer sichern sich zudem langfristige Persistenz. Durch Techniken wie "Golden Tickets" oder das Verstecken von Objekten im AD bleibt der Zugriff oft selbst dann bestehen, wenn das ursprüngliche Einfallstor geschlossen wurde. Neben dem operativen Stillstand drohen massive Reputationsverluste und regulatorische Sanktionen. Gerade unter dem Druck von DORA oder TIBER-DE ist die Unkenntnis über die eigenen AD-Schwachstellen kein akzeptabler Zustand mehr; sie wird von Auditoren als grobe Fahrlässigkeit gewertet.

Die Anatomie eines Angriffs: Gängige Techniken der Privilegieneskalation

Angreifer agieren nicht im Chaos. Sie folgen einem präzisen, oft automatisierten Phasenmodell. Alles beginnt mit der initialen Enumeration. Sobald ein Fuß im Netzwerk steht, wird die Umgebung nach verwertbaren Informationen gescannt. Das Ziel ist die totale Kontrolle: Der Weg zum Domain Admin. Ein Active Directory Privilege Escalation Test simuliert genau diese methodische Vorgehensweise, um die logischen Lücken in Ihrer Verteidigung zu finden.

Moderne Angriffe nutzen konsequent die Graphen-Theorie. Tools wie Bloodhound visualisieren komplexe Beziehungen zwischen Objekten, die für Administratoren in Tabellenform unsichtbar bleiben. Ein Angreifer sieht nicht nur isolierte Benutzer oder Gruppen. Er erkennt, dass ein einfacher Benutzer lokale Admin-Rechte auf einem Rechner besitzt, auf dem eine aktive Session eines IT-Mitarbeiters läuft. Dieser Mitarbeiter hat wiederum Schreibrechte auf eine kritische Gruppenrichtlinie. Diese Kettenreaktionen sind der Schlüssel zur Eskalation. In hybriden Umgebungen fungiert das lokale AD oft als Brücke, um über privilegierte Konten direkt in die Cloud (Entra ID) vorzudringen und dort globale Administrator-Rollen zu übernehmen. Wer das lokale AD beherrscht, kontrolliert oft auch die digitale Souveränität in der Cloud.

Kerberos-Mechanismen bilden dabei den Standard-Angriffsvektor. Besonders gefährlich ist der Missbrauch von Delegierungen. Bei der "Unconstrained Delegation" vertraut ein Domain Controller einem Server so weit, dass er ihm ein Ticket-Granting-Ticket (TGT) des Benutzers überlässt. Erlangt ein Angreifer Kontrolle über diesen Server, kann er die Identität jedes Nutzers annehmen, der sich dort authentifiziert. Dies ist kein technischer Bug, sondern ein Design-Feature, das ohne strikte Überwachung zur tödlichen Falle wird.

Kerberoasting und ASREPRoasting: Angriffe auf Passworthashes

Kerberoasting ist hocheffektiv, da für den Angriff keinerlei administrative Privilegien erforderlich sind. Jeder authentifizierte Benutzer kann Service-Tickets für Konten mit registrierten Service Principal Names (SPN) anfordern. Die verschlüsselten Hashes werden anschließend offline gecrackt. ASREPRoasting zielt gezielt auf Konten ab, bei denen die Kerberos-Vorauthentifizierung deaktiviert ist. Als Schutzmaßnahme empfiehlt der CISA-Leitfaden zur Absicherung sowie unsere offensive Testmethodik den konsequenten Einsatz von Group Managed Service Accounts (gMSA) und extrem starke Passwort-Policies, um Brute-Force-Angriffe technisch unmöglich zu machen.

Fehlkonfigurationen in Gruppenrichtlinien (GPO) und ACLs

Oft sind es banale Altlasten, die den Durchbruch ermöglichen. GPP-Passwörter in der groups.xml sind zwar ein bekanntes Relikt, finden sich aber in organisch gewachsenen Infrastrukturen noch immer erschreckend häufig. Viel kritischer sind jedoch Schreibrechte auf Gruppenrichtlinien. Wer eine GPO bearbeiten kann, die auf Domain Controller oder kritische Server angewendet wird, kann bösartige Skripte mit System-Rechten im gesamten Netzwerk verteilen. Auch gefährliche Access Control Lists (ACLs) auf Domänen-Objekten, wie das Recht "GenericAll" oder "WriteDacl", erlauben es Angreifern, Berechtigungen so zu manipulieren, dass sie sich selbst volle Kontrolle über administrative Konten zuweisen.

Um diese komplexen Pfade in Ihrer Infrastruktur zu identifizieren und zu kappen, ist ein methodisches Active Directory & ADFS Assessment der nächste logische Schritt zur Absicherung Ihrer Identitäten.

Assessment-Methodik: Black-Box vs. Grey-Box im AD-Kontext

Ein strukturierter Active Directory Privilege Escalation Test folgt keinem starren Schema. Er passt sich der spezifischen Bedrohungslage Ihres Unternehmens an. Der Erfolg eines Assessments hängt maßgeblich von der methodischen Vorbereitung ab. Zuerst definieren wir den Scope. Welche Assets sind Ihre "Crown Jewels"? Wo liegen die kritischsten Daten? Erst wenn das Ziel klar ist, wählen wir den passenden Test-Modus. Die Durchführung erfolgt anschließend in kontrollierten Eskalationsversuchen. Wir dokumentieren jeden Schritt akribisch. Den Abschluss bildet eine tiefgehende Analyse. Diese übersetzt technische Funde in priorisierte Härtungsmaßnahmen, die sowohl für die IT-Administration als auch für das Management verständlich sind.

Die Wahl zwischen Black-Box und Grey-Box ist keine rein technische Entscheidung. Es ist eine strategische Weichenstellung. Während Black-Box-Tests die Widerstandsfähigkeit an der äußeren Grenze prüfen, dringen Grey-Box-Tests tief in das logische Geflecht der Identitäten ein. In modernen Netzwerken ist der Übergang oft fließend. Dennoch erfordern beide Ansätze eine unterschiedliche Herangehensweise und liefern divergierende Erkenntnisse für Ihre Sicherheitsstrategie.

Grey-Box-Ansatz: Maximale Tiefe bei minimalem Zeitaufwand

Der Grey-Box-Ansatz basiert auf dem "Assume Breach"-Szenario. Wir gehen davon aus, dass ein Angreifer bereits einen Fuß in der Tür hat. Das ist realistisch und zeitgemäß. Laut Daten von Lepide Software (2026) verfügen 79 Prozent der Unternehmen über Benutzer mit übermäßigen Berechtigungen im Active Directory. Im Grey-Box-Modus starten wir mit einem Standard-Benutzerkonto. Dies eliminiert den Glücksfaktor der initialen Kompromittierung. Wir dringen sofort zum Kern vor: der logischen Eskalation. Wir simulieren einen Innentäter oder einen bereits kompromittierten Endpunkt. Dieser Ansatz bietet die vollständigste Abdeckung aller Angriffspfade innerhalb kürzester Zeit. Es ist die effizienteste Methode, um strukturelle Schwachstellen systematisch auszumerzen und die Resilienz von innen heraus zu stärken.

Black-Box-Ansatz: Die Perspektive des externen Angreifers

Im Gegensatz dazu steht der Black-Box-Ansatz. Hier agieren wir ohne Vorabinformationen oder bereitgestellte Zugangsdaten. Wir fokussieren uns auf initiale Zugangspunkte und die Enumeration von außen. Dieser Modus ist weniger ein Test der AD-Struktur an sich. Er ist vielmehr eine Überprüfung Ihrer Detektions- und Reaktionsfähigkeiten. Wie schnell bemerkt Ihr Blue Team die ersten Scans? Wie effektiv greifen Ihre Perimeter-Kontrollen? Dieser Ansatz entfaltet seine volle Wirkung oft erst in Verbindung mit umfassenden Red Teaming Operationen. Hier wird die gesamte Kette von der ersten Phishing-Mail bis zur vollständigen Domänenherrschaft unter realen Bedingungen durchgespielt. Für eine gezielte Härtung der AD-Objekte und Berechtigungen bleibt der Grey-Box-Modus jedoch das präzisere Werkzeug.

Strategische Resilienz: AD-Security im Rahmen von DORA und TIBER-DE

2026 markiert den Wendepunkt für die Finanz- und KRITIS-Branche. Die Schonfrist ist vorbei. Unter der DORA-Regulierung wird die operative Belastbarkeit Ihrer IKT-Systeme zur harten Compliance-Vorgabe. Das Active Directory steht hierbei im Zentrum der IKT-Drittparteirisiko-Strategie. Identitäten sind das Bindeglied zwischen internen Prozessen und externen Dienstleistern. Ein Active Directory Privilege Escalation Test liefert Ihnen die notwendigen Beweise für die BaFin, dass Ihre kritischsten Pfade gegen laterale Bewegungen abgesichert sind. Wer hier lückenhafte Nachweise liefert, riskiert nicht nur Bußgelder. Er gefährdet die gesamte Betriebserlaubnis in einem hochregulierten Markt.

Regulatorik ist kein Selbstzweck. Sie ist die Antwort auf eine bedrohliche Realität. Das TIBER-DE Framework spiegelt dies wider, indem es bedrohungsgesteuerte Tests vorschreibt. Im Fokus steht dabei fast immer das Identitätsmanagement. Angreifer zielen nicht auf den Zufall ab; sie suchen den effizientesten Weg zur Domänenherrschaft. Ein jährlicher Prüfzyklus, der offensive Simulationen beinhaltet, ist die einzige Methode, um diese Pfade dauerhaft zu schließen. Nur so lässt sich die geforderte Operational Resilience gegenüber Auditoren und Aufsichtsbehörden lückenlos dokumentieren.

Anforderungen an Threat-Led Penetration Testing (TLPT)

Im Rahmen von DORA gewinnen TLPT-Szenarien massiv an Bedeutung. Ein Active Directory Privilege Escalation Test wird hierbei oft in komplexe DORA TLPT Szenarien eingebettet. Es geht nicht mehr um isolierte Schwachstellen. Es geht um die Nachweisbarkeit, dass ein Angreifer selbst nach einem initialen Durchbruch keine kritischen Funktionen manipulieren kann. Das Remediation-Tracking muss dabei akribisch erfolgen. Jede gefundene Eskalationsmöglichkeit erfordert eine dokumentierte Behebung. Dies ist der Kern der strategischen Härtung, die über punktuelle Korrekturen hinausgeht.

ADFS und hybride Identitäten: Die neue regulatorische Grenze

Die Grenze Ihrer Infrastruktur verläuft heute dort, wo Ihre Identitäten die Cloud berühren. Active Directory Federation Services (ADFS) stellen hierbei ein kritisches Risiko dar. Aktuelle Vorfälle wie die im Juli 2026 gepatchte Schwachstelle CVE-2026-56155 in ADFS zeigen, wie verwundbar diese Brücken sind. Ein Angreifer, der ADFS kontrolliert, kann Identitäten fälschen und den Übergang zu Entra ID (Azure AD) kompromittieren. Für die Business Continuity ist die Integrität dieser hybriden Pfade überlebenswichtig. Wir analysieren diese Übergänge im Detail, um sicherzustellen, dass Ihre Cloud-Strategie nicht auf einem unsicheren lokalen Fundament ruht.

Um Ihre Infrastruktur konform zu den aktuellen TLPT-Anforderungen abzusichern, ist unser spezialisiertes Angebot für TIBER-DE & DORA Assessments der nächste strategische Schritt für Ihr Risikomanagement.

Das Exploit Labs AD Assessment: Über die reine Fehlersuche hinaus

Ein herkömmlicher Pentest liefert oft nur eine Momentaufnahme technischer Schwachstellen. Unser Ansatz bei Exploit Labs geht entscheidend weiter. Wir kombinieren methodische Präzision mit einem kompromisslosen Hacker-Mindset. Ein Active Directory Privilege Escalation Test durch unsere Experten ist kein standardisierter Scan. Es ist eine tiefgehende Analyse der logischen Vertrauensstellungen und Berechtigungsketten, die Ihre Infrastruktur im Kern zusammenhalten. Wir identifizieren nicht nur die Lücke; wir verstehen die Intention des Angreifers und antizipieren seine nächsten Schritte. Diese offensive Perspektive ist essenziell, um in komplexen Konzernumgebungen und hochregulierten Branchen echte Sicherheit zu gewährleisten.

Unsere Berichterstattung ist präzise und adressatengerecht. Wir produzieren keine Datenfriedhöfe. Das Management erhält eine klare Einordnung der Geschäftsrisiken und regulatorischen Auswirkungen. Die technische Ebene profitiert von detaillierten Remediation-Anleitungen, die über die bloße Symptombekämpfung hinausgehen. Wir zielen auf eine nachhaltige Härtung ab. Unser Ziel ist es, die strukturelle Integrität Ihres Active Directory so zu stärken, dass Angreifer selbst bei einem initialen Durchbruch an logischen Barrieren scheitern. Wir bringen die Erfahrung aus zahlreichen Assessments in kritischen Infrastrukturen ein, um Ihre Resilienz auf ein Elite-Niveau zu heben.

Vom Befund zur Lösung: Unser Begleitprozess

Die Identifikation von Schwachstellen ist nur der erste Schritt. Die wahre Herausforderung liegt in der effektiven Behebung ohne Beeinträchtigung des laufenden Betriebs. Wir prioritisieren unsere Befunde streng nach ihrer tatsächlichen Ausnutzbarkeit und den potenziellen geschäftlichen Auswirkungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Unterstützung bei der Implementierung moderner Sicherheitsarchitekturen. Wir begleiten Sie bei der Einführung von Tier-Modellen (Active Directory Tier Model), um administrative Konten konsequent von potenziell kompromittierten Endpunkten zu isolieren. Optional bieten wir Workshops für Ihre internen IT-Teams an. Hier vermitteln wir das notwendige Wissen, um Fehlkonfigurationen bereits im Entstehen zu verhindern und die Überwachung kritischer AD-Objekte dauerhaft zu optimieren.

Sichern Sie Ihre Identitätsinfrastruktur für 2026

Die regulatorischen Daumenschrauben ziehen sich unaufhaltsam an. 2026 ist das Jahr, in dem operative Resilienz messbar sein muss. Ein umfassendes Assessment Ihrer Identitätsinfrastruktur ist jetzt der kritische Pfad zur Compliance. Es ist effizienter, Schwachstellen proaktiv durch Experten finden zu lassen, als sie durch einen realen Vorfall schmerzhaft zu entdecken. Parallel zur technischen Härtung empfehlen wir die Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter durch spezialisierte OffSec Trainings. Sicherheit ist ein kontinuierlicher Prozess aus technischer Exzellenz und menschlicher Wachsamkeit. Kontaktieren Sie uns für eine diskrete Erstberatung. Wir analysieren Ihre Anforderungen und ebnen den Weg zu einer Infrastruktur, die modernen Bedrohungen souverän standhält.

Dominanz durch Resilienz: Ihre Identitätsinfrastruktur zukunftssicher härten

Die Komplexität gewachsener Netzwerke verzeiht keine Nachlässigkeit im Identitätsmanagement. Wer die logischen Pfade seiner eigenen Domäne nicht kennt, überlässt Angreifern das Spielfeld. Ein methodischer Active Directory Privilege Escalation Test ist das einzige wirksame Mittel, um jene strukturellen Schwachstellen aufzudecken, die durch jahrelanges organisches Wachstum und verschachtelte Berechtigungen entstanden sind. Wir haben analysiert, dass weder klassische Vulnerability Scans noch rein theoretische Sicherheitskonzepte vor modernen Techniken wie Kerberoasting oder dem Missbrauch von Delegierungen schützen. Wahre Sicherheit manifestiert sich erst durch die Kombination aus technischer Präzision und der kompromisslosen Perspektive eines erfahrenen Angreifers.

Exploit Labs unterstützt Sie als diskreter Elite-Partner bei dieser geschäftskritischen Aufgabe. Mit unserer TIBER-DE und DORA akkreditierten Expertise führen wir hochspezialisierte Assessments durch; wir sind spezialisiert auf komplexe Identitätsinfrastrukturen und eine hochprofessionelle Projektabwicklung. Wir liefern Ihnen keine Datenfriedhöfe, sondern strategische Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Härtung Ihrer Domäne. Gehen Sie jetzt den entscheidenden Schritt von der bloßen Compliance hin zu einer echten, nachweisbaren Resilienz.

Sichern Sie Ihre Domäne: Jetzt AD-Assessment bei Exploit Labs anfragen. Wir freuen uns darauf, Ihre Identitätssicherung gemeinsam auf ein neues Niveau zu heben.

Häufig gestellte Fragen zur Identitätssicherung

Was ist der Unterschied zwischen einem AD-Assessment und einem normalen Pentest?

Ein AD-Assessment konzentriert sich spezifisch auf die logischen Strukturen und Berechtigungsketten innerhalb des Identitätsmanagements. Während ein klassischer Pentest oft nach technischen Schwachstellen in Software oder Netzwerkdiensten sucht, analysiert ein Active Directory Privilege Escalation Test die oft unsichtbaren Pfade zwischen Benutzern, Gruppen und Objekten. Es geht weniger um Software-Exploits, sondern um den Missbrauch von legitimen Funktionen und komplexen Fehlkonfigurationen, die in gewachsenen Umgebungen entstehen.

Wie lange dauert ein typischer Active Directory Privilege Escalation Test?

Die Projektdauer liegt üblicherweise zwischen fünf und zehn Personentagen. Dieser Zeitrahmen variiert je nach Größe der Domäne, der Anzahl der Vertrauensstellungen und der Komplexität der hybriden Anbindungen an Entra ID. Ein präzises Scoping im Vorfeld stellt sicher, dass wir uns auf die kritischsten Angriffspfade konzentrieren und effiziente Ergebnisse liefern, ohne Zeit mit unkritischen Bereichen zu verschwenden.

Kann ein AD-Test den laufenden Betrieb stören?

Nein, unsere Assessments sind so konzipiert, dass sie keine operativen Störungen verursachen. Wir nutzen primär lesende Zugriffe und führen Simulationen wie Kerberoasting offline auf unseren eigenen Systemen durch. Kritische Aktionen werden vorab mit Ihrer IT abgestimmt und kontrolliert ausgeführt. Die Sicherheit Ihrer produktiven Umgebung hat während des gesamten Tests höchste Priorität; wir agieren mit der Präzision eines Chirurgen.

Welche Voraussetzungen müssen für einen Grey-Box-Test erfüllt sein?

Für einen effizienten Grey-Box-Test benötigen wir lediglich ein Standard-Benutzerkonto ohne administrative Rechte sowie einen Zugang zum internen Netzwerk, beispielsweise via VPN. Dies simuliert das realistische "Assume Breach"-Szenario, bei dem ein Angreifer bereits einen Endpunkt kontrolliert. Durch diesen Ansatz entfällt die zeitaufwendige Suche nach einem initialen Einfallstor, wodurch wir uns direkt auf die Analyse der Eskalationspfade fokussieren können.

Ist ein AD-Test auch für kleinere Unternehmen sinnvoll?

Ja, da Angreifer die Größe eines Unternehmens ignorieren und gezielt nach Schwachstellen in der Identitätsinfrastruktur suchen. Jedes Unternehmen, das ein Active Directory zur zentralen Rechteverwaltung nutzt, trägt das Risiko einer vollständigen Domänenübernahme. Ein gezielter Active Directory Privilege Escalation Test hilft auch kleineren Organisationen dabei, mit begrenzten Ressourcen die kritischsten Lücken zu schließen und die eigene Resilienz signifikant zu erhöhen.

Wie oft sollte eine Privilege Escalation Simulation durchgeführt werden?

Wir empfehlen eine Durchführung mindestens einmal pro Jahr oder unmittelbar nach signifikanten infrastrukturellen Änderungen. Dazu gehören Migrationen, Firmenübernahmen oder die Einführung neuer hybrider Cloud-Dienste. In hochregulierten Sektoren ist die jährliche Überprüfung oft Bestandteil der Compliance-Vorgaben durch DORA oder TIBER-DE, um eine dauerhafte operative Sicherheit gegenüber Auditoren nachzuweisen.

Werden bei dem Test auch Passwörter im Klartext extrahiert?

In der Regel arbeiten wir mit Hashes oder Kerberos-Tickets, um die Sicherheit Ihrer Daten zu wahren. Das Ziel ist der Nachweis der Eskalationsmöglichkeit, nicht der Diebstahl von Zugangsdaten. Sollten wir während des Assessments auf Klartext-Passwörter in Gruppenrichtlinien oder Skripten stoßen, dokumentieren wir dies als kritischen Befund, ohne die Daten unnötig zu vervielfältigen oder zu gefährden.

Unterstützt Exploit Labs bei der Behebung der gefundenen Schwachstellen?

Ja, wir lassen Sie nach dem Assessment nicht mit den Ergebnissen allein. Unser Bericht enthält detaillierte, nach Risiko priorisierte Handlungsempfehlungen für Ihr Technik-Team. Zusätzlich bieten wir spezialisierte Workshops an, um die Implementierung von Tier-Modellen oder die Härtung von ADFS-Instanzen aktiv zu begleiten und den Wissenstransfer in Ihre Organisation sicherzustellen.